Sicherheit bei „Whatsapp“ und Alternativen

Sicher ist sicher besser für unsere Kinder. Wagen wir einen Wechsel des Messengers?!

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Wer hat von uns Eltern nicht ein unangenehmes Bauchgefühl, wenn unsere Kinder via „Whatsapp“ nahezu unkontrolliert im Netz unterwegs sind. Drei Punkte sollten hierbei bedacht werden:

1. auf welche persönlichen Daten und Handyfunktionen darf „Whatsapp“ zugreifen. Will ich das für mein Kind? Die Liste ist erschreckend!
2. wie gehen die Kinder miteinander um (Thema Mobbing)
3. wie mache ich den Account meines Kindes möglichst sicher (Tipps hierzu am Ende)

Warum benutzen so viele „Whatsapp“? Natürlich weil man in der Regel auch seine „Freunde“ hier findet. Das Thema Sicherheit wird von den Kindern gar nicht beachtet und Eltern sind überfordert, wenn der Satz kommt: „….aber die anderen sind alle bei „Whatsapp!““

Es gibt sicherere Alternativen, z.B: Threema aber diese machen nur Sinn, wenn unsere Kinder ihre „Freunde“ dort auch finden und durch den Wechsel keine Nachteile haben. Dies könnten wir erreichen, wenn Eltern, Kinder und die Schule zusammenarbeiten.

Der Förderverein und GEV-Vorstandsmitglieder denken über Möglichkeiten nach, dies in Form einer Initiative zu realisieren.

Ein Meinungsbild zu dem Thema ist uns jedoch jetzt schon wichtig. Kommentare sind also erwünscht.

TIPPS ZUM UMGANG MIT „WHATSAPP“:
(Quelle: http://www.internet-abc.de)

Grundregeln für den Gebrauch von WhatsApp
Was kann ich selbst für meine Sicherheit, für Datenschutz und Privatsphäre tun?
Da es keine wirklich sichere Einstellung für WhatsApp gibt, ist das Bewusstsein für eine umsichtige und reflektierte Nutzung das A und O. Persönliche und sensible Daten wie Adressen, Passwörter oder sensible Inhalte wie peinliche oder intime Fotos, Persönliches oder Heikles gar nicht erst verschicken.

Weitere Maßnahmen:
-Die eigene Telefonnummer geheim halten und nur an bekannte Personen geben.
-WhatsApp nur über geschützte WLAN-Netze oder über das mobile Internet nutzen.
-Profilfoto mit Bedacht wählen oder Platzhalterbild stehen lassen.
-Den Messenger so einstellen, dass andere lediglich Profilbild und Status sehen.
-Privatsphäre erhöhen: Den Zeitstempel der letzten Online-Aktivität (Online/Zuletzt online) deaktivieren (s.o.).
-Auf Updates achten und diese regelmäßig durchführen, um alte, von den Betreibern behobene Sicherheitslöcher zu stopfen – und nach dem Update prüfen, ob die selbst gewählten Sicherheitseinstellungen noch stimmen.
-Mobilfunk-Datentarif prüfen (wieviel Internet-Datentransfer ist in den Kosten enthalten?) und Kosten kontrollieren.
-Im Ausland Datenroaming deaktivieren.
-Fremde, Spammer, Mobber, Belästiger blockieren (s.o. „Kontakte blockieren“). Fremde Chatanfragen grundsätzlich gleich blockieren.
-Mobbing ernst nehmen und angehen: Blockieren, Beweise sichern, sich jemandem anvertrauen.
-Kettenbriefe löschen und keine Beachtung schenken.
-Sich nicht unter Druck setzen lassen und auch mal pausieren.
-Alternativen prüfen, ausprobieren und andere davon überzeugen.
-Die Einstellungen des Messengers und seiner Funktionalitäten unterscheiden sich je nach Handy bzw. Betriebssystem. Machen Sie sich mit den jeweiligen Möglichkeiten und Einstellungen Ihres Handys vertraut

Ein Schwerpunkt des Internet-ABC für Eltern und Pädagogen zum Thema: WhatsApp – schon für Kinder und Jugendliche geeignet?
INTERNET-ABC.DE

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